Freitag, 16. Dezember 2011

Oh du fröhliche …

...Freuden bringende Weihnachtszeit –Naja, was man die Tage so hört entspricht dieser Vers nicht (mehr) oder nur zum Teil der Wirklichkeit. Der Radiosender Einslive berichtet von einer repräsentativen Studie nach der sich die 15-29 Jährigen (im Sektor?) in der Adventszeit besonders gestresst fühlen. Wer hätte das gedacht? Woran liegt’s? Okay, bis 18 Jahren ist’s wohl nix mit lecker Glühwein saufen auf dem Weihnachtsmarkt, aber es gibt doch auch andere Möglichkeiten sich zu entspannen ;) Ist es wirklich „nur“ die Geschenkesuche? Klar, originelle Geschenkideen kommen meist besser an als die üblichen Verdächtigen, wie Krawatte oder Socke, aber eigentlich geht’s beim Weihnachtsfest doch um was anderes. Nächstenliebe bedeutet, dass man die Anwesenheit des anderen schätzt, und so was lässt sie doch eh nie eins zu eins in materielle Dinge umlegen. Zudem feiert man die Familie und den Rückhalt, die sie idealerweise das ganze Jahr über bietet, in dem man zusammen etwas besonderes speist und/oder gemeinsam vom Alltag entspannt. Sorry Leute, hier findet ihr keine Geschenke-Tipps, aber ich bin einfach ein Anti-Materialist (gegen die Konsumgesellschaft), verschenke höchstens Kleinigkeiten und finde der Gedanke zählt. Aber ihr könnt euch an dieser Abbildung erfreuen! :)


 (Quelle: www.maedchenrealschule-neumarkt.de)

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Eine Bahnfahrt, die ist lustig...


Naja, eher komisch im Sinne von seltsam... Auf der 50minütigen Strecke von D nach K oder auf dem Rückweg erlebe ich immer wieder die wundersamsten Sachen. Manchmal hat man Glück: der RE hat keine Verspätung und die Mitreisenden verhalten sich unauffällig, doch in meinen Augen kommt dies noch zu selten vor. Es gibt Menschen, die die unglaublichsten Verhaltensweisen an den Tag legen. Da gibt es die Dauertelefonierer, die einen Anruf nach dem anderen per Handy tätigen und sich dann auch noch wundern und fluchen, wenn wir zwischendurch mal in ein Funkloch geraten. Meiner Erfahrung nach geht’s in den meisten Fällen auch um nichts Dringendes und ich frage mich, ob sie nicht reflektieren, dass gerade zig Ohrenpaare alles mitverfolgen. Es ist ja keine böse Absicht, doch man kann irgendwie nicht anders als das Telefonat zu belauschen. Das selbe gilt für Unterhaltungen zwischen anderen Mitreisenden. Erst vergangene Woche war ich gezwungen folgende Szene mitzubekommen: ein junges Mädel, das ich nicht sehen konnte, da sie wenige Meter hinter mir saß, erzählte ihrer Freundin nicht nur vom bevorstehenden  Ski-Urlaub, sondern berichtete ihr in einem recht gut gefüllten Zug von ihren Plänen für diese Zeit. Sie sagte, dass sie mit ihrer Schwester am Ski-Ort eine Kosmetikerin aufzusuchen würde, um im Intimbereich eine Haarentfernung durchführen zu lassen!!! Das sind doch vertrauliche Details, die eigentlich keiner braucht! Ich dachte nur sofort: „Too much information!“ und ich gehe davon aus, dass mir niemals solch eine Aussage im Zug über die Lippen gekommen wäre oder in irgendeinem anderen öffentlichen Raum.  Sowas ist doch peinlich, oder?! ...Die Kommentar-Box steht zu eurer Verfügung...

Sonntag, 4. Dezember 2011

Computerspiele im Unterricht



Mir läuft in den letzten Tagen irgendwie die Zeit davon. Heute ist schon der zweite Advent und in der Uni gibt’s noch einiges zu machen bis endlich Ferien sind. Neben den sonst sehr textlastigen Kursen beschäfftigt sich meine Kleingruppe (Mit mir sind wir zu dritt :)) im Computerspiel-Seminar mit den Möglichkeiten und Hindernissen von Simulationsspielen im Unterricht. U.a. Möglichkeiten des Probehandelns, ökonomische Bildung und medialer Einsatz sind laut Kernlehrplan (verbindlich) unbedingt erwünscht und dementsprechend zu fördern. Vermutlich wird es ein Vergleich zwischen dem teils öffentlich geförderten PC-Spiel MOBILITY und dem kommerziellen ANNO 1503. Ersteres hat den Schwerpunkt auf dem Herstellen eines funktionierenden Verkehrsnetzes und Letzteres ist eine Wirtschaftssimulation. MOBILITY ist deutlich älter als ANNO 1503 (Armin meint, dass die Graphik DOS-Style ist), hat kein Tutorial, jede Menge Tabellen mit Zahlen, die miteinander in Beziehung stehen und die einfache Lizenz kostet mit fast 18EUR gleich drei mal soviel wie das ANNO-Spiel heute, von dem es mittlerweile auch neuere Versionen gibt. Für diejenigen, die sich von dem nicht unbedingt intuitiven Spiel MOBILITY einen Eindruck machen möchten, eine kostenlose Demo-Version, wo man leider keine Spielstände speichern kann, gibt’s hier unter download: http://www.mobility-online.de/ Die kriegerischen Quests bei ANNO sind natürlich auch nicht pädagogisch wertvoll, aber diese sind ja nicht zwingend und das Spiel insgesamt ist eindeutig besser nachvollziehbar, da beispielsweise die Häuser und ihre Bewohner ihr äusseres Erscheinungsbild verändern, wenn die Siedlung zu lange und zu stark unterversorgt ist. Man muss dann nicht lange zig Zahlenwerte vergleichen wie bei MOBILITY.



P.S.: Juchuu, mein Blog hat jetzt schon zwei Mitglieder! *freu*